Ein Ort, der Verbindungen schafft
Der Entwurf geht auf die Ludwigsburger Architektin Theresa Metzger zurück, ab der Ausführungsplanung übernahm das Stuttgarter Büro Architektur 6H. Schon die Setzung der Baukörper zeigt das übergeordnete Ziel des Projekts. „Ich wollte es einfach nicht so machen wie es am Ortsrand oft üblich ist und einen drei- oder viergeschossigen großen, weißen Kasten hinsetzen“ erklärt Theresa Metzger. Stattdessen platzierte sie auf dem rund 3.250 Quadratmeter großen Grundstück drei kompakte Dreigeschosser so zueinander, dass Zwischenräume für Begegnungen entstehen. Dabei ist ein Gebäude dem betreuten Wohnen vorbehalten, während die anderen beiden Baukörper als Mehrgenerationenhäuser mit unterschiedlichen Wohnungstypologien angelegt wurden.
Zwischen den beiden Mehrgenerationenhäusern liegt ein Spielplatz mit Sitz- und Verweilmöglichkeiten für Familien, aber auch für die gesamte Nachbarschaft. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen Gemeinschaftsraum und organisierte Angebote, die gezielt Begegnungen zwischen den Be- und Anwohner*innen fördern sollen.
Auch wenn das Ensemble am Südrand des Dorfes platziert ist, bleibt es angebunden. Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Bäcker und Restaurant sind ebenso wie eine Kita und das Pflegeheim fußläufig zu erreichen – auch mit dem Rollator oder dem Kinderwagen.
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