Für das Architekturbüro Spiekermann entsteht ein Haus nicht als frei gesetztes Objekt. Ort, Nutzung und Alltag bilden die Grundlage. Bei Haus W zeigt sich diese Haltung bereits an der Setzung. „Das Haus passt sich dem Grundstück an, den Bäumen und der Topografie“, so Spiekermann. In der Umsetzung bedeutet das: Der Entwurf berücksichtigt die vorhandenen Sichtachsen und integriert kleine Höfe in Form von Einschnitten in den Grundriss. Im Vergleich zum Vorgängerhaus wurde Haus W näher an die Grundstücksgrenze versetzt. Dadurch entstand eine größere zusammenhängende Gartenfläche. Die bestehende Zufahrt führt durch einen kleinen Wald und über einen sanften Hügel. „Es ist ein bisschen, wie in den Urlaub zu fahren“, beschreibt Spiekermann die Atmosphäre.
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