Im Auftrag der Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen entwickelten pk nord Architekten über einen Zeitraum von rund zehn Jahren ein Wohnquartier mit 136 Einheiten. Fünf Baukörper strukturieren das 17.000 m² große Grundstück und formen ein neues Stück Stadt mit gemeinschaftlicher Mitte.
Grundrissorganisation für die Wohnqualität
Die prägendste Rahmenbedingung war die unmittelbar angrenzende Schienenstrecke. Der bauliche Antwort darauf wurde zum zentralen Entwurfsansatz. „Ein wesentlicher Punkt war auf jeden Fall die Schallbelastung, auf die wir reagieren mussten“, erklärt der verantwortliche Architekt Julius Blencke. Ein mehrgeschossiger Riegel entlang der Gleise wirkt deshalb als Schallschutzkante und schirmt das Quartier nach außen ab.
Auch die Grundrisse reagieren auf diese Situation: In den oberen drei Geschossen liegen die Aufenthaltsräume wie Wohn- und Schlafzimmer zum ruhigen Innenbereich, während Nebenräume wie das Bad zur Bahn orientiert sind. Im Erd- und ersten Obergeschoss ermöglicht eine ergänzende Schallschutzwand freiere Grundrisse mit Maisonette-Wohnungen und großzügigen privaten Außenräumen.
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